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Niemand bezweifelt, dass wir in fünf Jahren durch technische Möglichkeiten unsere Arbeit völlig verändert haben. Es werden Bücher veröffentlicht, Videos gedreht und natürlich Blog-Beiträge geschrieben. Ich kenne kein Unternehmen mehr, dass sich diesem Thema nicht widmet, keinen Berater der sich nicht mit neuen Organisationsformen und agilem Arbeiten beschäftigt. Es gibt viele Diskussionen darüber, welche Organisationsformen, Vorgehens- und Arbeitsweisen richtig oder falsch sind. Und ich bin überzeugt davon, dass alles was wir denken falsch ist.

Wir reden über eine Zukunft die wir nicht kennen, Organisationsformen, die wir in der Praxis nur in Ansätzen erlebt haben können und von Organisationen die scheinbar im Kern, von ihrer Kultur her, nicht mehr betrachtet werden müssen.

Wir schmeißen unser mühsam angeeignetes (Teil-) Wissen über die Theorie sozialer Systeme und unsere Erfahrung über die Veränderungsfähigkeit von Menschen, aus denen die Organisation nun einmal besteht, über Bord, erklären SCRUM, Design Thinking, flache Hierarchien, Soziokratien und was es sonst noch so gibt, als wahr und richtig.

„STOP-Gedankenkontrolle“ hätte mein Lehrer Roderich Heinze jetzt gesagt. Da er leider nicht mehr lebt- muss ich mir das jetzt immer selber sagen und inne halten.

Ich habe die neuen Methoden auch gelernt, ich lese viele Bücher, erlebe viele Organisationen, übrigens auch viele Startups. Ich liebe die Arbeit in den Unternehmen und finde agile Arbeitsweisen spitze. Das was aus meiner Sicht unsere wichtigste Aufgabe ist, ist gut zu überlegen, welche Organisationsmodelle zu dem Unternehmen und dem Umfeld passen und wie wir den Transitionsprozess starten wollen. Vielleicht macht es auch Sinn, erst einmal nur andere Arbeitsweisen anzubieten, diese im Unternehmen einzuschleichen und auf Sog-Effekte zu hoffen. Vielleicht werden wir in interaktiven Prozessen schnell merken, dass sich Organisationsmodelle anbieten, weil sie sich in dem Unternehmen ergeben haben. Vielleicht gehen wir auch schon mit einigen Ideen ins Rennen die wir in Teilen auf Anschlussfähigkeit testen. Wir müssen also unsere Wahrnehmung auf das »was ist« und nicht auf das »was wir gern hätten« richten. Jetzt mehr denn je. Wenn wir das nicht tun, verlieren wir unser wichtigstes Pfand – die Mitarbeiter.

Wir müssen also unser gehegtes und gepflegtes Berater-Wissen weiter gut hüten und vererben und gleichzeitig die Anforderungen die „NEW WORK“ an uns richtet aufnehmen. Es gibt kein entweder – oder, nur ein sowohl – als auch. Ich bin ein Fan davon Ansätze und Vorgehensweisen zu formulieren um sie dann als Möglichkeitsraum in meinen Handwerkskoffer zu packen, in meinen Weiterbildungen anzubieten und bei meiner Beratungsarbeit einzubringen.

Wir haben eine Videoreihe zum Thema NEW WORK gestartet und viele Aspekte in kurzen Videos veröffentlicht, bzw. werden sie veröffentlichen und damit teilen.

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